Den Werkstoff im Blick: Millionenf?rderung für Augsburger KI-Produktionsnetzwerk
2021 startet das KI-Produktionsnetzwerk im Augsburger Innovationspark rund um den Campus der Universit?t Augsburg
Augsburg/MR – KI-basierte Produktion der Zukunft erforschen und den Unternehmen helfen, diese Ans?tze schnell in ihrem Umfeld umzusetzen – so lautet zusammengefasst der Auftrag an das KI Produktionsnetzwerk Augsburg. Dieses nimmt im Januar 2021 seine konkrete Arbeit auf, nachdem noch im Dezember 2020 das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst weitere Details zur Umsetzung verkündete. Im Rahmen der HighTechAgenda+ werden der Universit?t Augsburg, dem Fraunhofer-Institut für Gie?erei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom Freistaat Bayern 50 Millionen Euro zur Gestaltung des KI-Produktionsnetzwerks zur Verfügung gestellt. Weitere 30 Millionen Euro sind für die F?rderung von gemeinsamen Forschungsvorhaben vorgesehen. ?Innerhalb kürzester Zeit ist es uns gemeinsam mit den beiden au?eruniversit?ren Forschungseinrichtungen am Campus, dem Fraunhofer-Institut für Gie?erei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV und dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des DLR (ZLP) gelungen, ein nachhaltiges und auf die Bedürfnisse der lokalen Industrieunternehmen abgestimmtes Konzept für das KI-Produktionsnetzwerk vorzulegen. Wir haben vor Kurzem die Best?tigung des Ministeriums erhalten und ich freue mich sehr auf die gemeinsame Umsetzung“, erkl?rt Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Pr?sidentin der Universit?t Augsburg. Insgesamt werden 80 Millionen Euro für die Forschungsf?rderung der Einrichtungen am Campus der Universit?t Augsburg bereitgestellt. ?Der Universit?t Augsburg stehen insgesamt 34 Millionen Euro zur Verfügung, um für das KI-Produktionsnetzwerk die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, betont Prof. Dr. Malte Peter, Vizepr?sident für Innovation, Transfer und Allianzen. Aufbauend auf den vorhandenen Anlagen sei die Einrichtung einer Forschungsplattform in Form von Produktionsanlagen mit industriellem Komplexit?tsgrad geplant. ?Auf mehreren tausend Quadratmetern sollen modernste Produktionstechniken erforscht und mit den neuesten KI-basierten Methoden kombiniert werden. Beteiligt ist daran ein 50-k?pfiges interdisziplin?res Team aus den Ingenieurwissenschaften, der Produktionstechnologie, der Werkstofftechnik, der Informatik und der angewandten Mathematik“, beschreibt Prof. Peter das KI-Produktionsnetzwerk. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit stehen generative Produktionsmethoden, werkstoffgerechtes Design, werkstoffadaptive Produktionsprozesse und -planung sowie prozessintegrierte Werkstoff- und Bauteilprüfung. ?Unsere Vision ist es, die KI-basierte Produktion der Zukunft zu erforschen und den Unternehmen zu helfen, diese Ans?tze schnell in ihrem Umfeld umzusetzen“, erkl?rt Prof. Dr. Markus Sause, Professor für Mechanical Engineering des Materials Resource Management Instituts (MRM) der Universit?t Augsburg. Um diesen Wissenstransfer sicherzustellen, werden neben der Forschungsplattform mehrere interdisziplin?re Teams aufgebaut, welche sich den eng verknüpften Themenfeldern der Aus- und Weiterbildung, der Unterstützung von Ausgründungen und der Beratung rund um KI-Themen widmen. Das Fraunhofer IGCV fokussiert im KI-Produktionsnetzwerk die Entwicklung von innovativen Fertigungstechnologien und Anwendungen Künstlicher Intelligenz für den zukünftigen Wissens- und Anwendungstransfer in die produzierenden Unternehmen der Region Augsburg, Schwaben und Bayern. ?Unser Ziel ist es, den n?chsten gro?en Technologiesprung in der Produktion anzugehen, die umfangreichen Potenziale von KI zu realisieren und die Wettbewerbsf?higkeit der Unternehmen in der Region zu st?rken“, beschreibt Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler, Institutsleiter des Fraunhofer IGCV, das Vorhaben. Dazu plant das Institut umfangreiche Investitionen in innovative Anlagen und Komponenten, z. B. für das Fiber Placement, die Pultrusion und das Additive Manufacturing sowie in die Digitalisierung und Vernetzung bestehender Produktionslinien. Des Weiteren werden durch die Investitionen neue Anwendungsfelder für Fertigungstechnologien und KI erschlossen, z. B. im Bereich der innovativen, ressourceneffizienten Mobilit?t. Acht Millionen Euro sind dafür insgesamt in Aussicht gestellt. ?Wir schaffen mit den Investitionen die Basis zur Erzeugung und Speicherung von Prozess-, Zustands-, Qualit?ts- und Produktdaten für einen konsequenten und erfolgreichen Einsatz von KI“, erkl?rt Martin Schreiber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IGCV, der die Planungen am Institut leitet. Darüber hinaus sind vielf?ltige Verbundforschungsvorhaben mit Industriepartnern sowie der Universit?t Augsburg, dem DLR und der Hochschule Augsburg geplant. Das ZLP am DLR-Standort Augsburg wird aus den F?rdermitteln acht Millionen Euro in den Ausbau von Geb?ude und Infrastruktur investieren. Der vorhandene Bau wird erweitert und auf den neuen Fl?chen mit zukunftsweisender Forschungsinfrastruktur ausgestattet. Damit werden die vorhandenen F?higkeiten für hochflexible Produktion von Leichtbaustrukturen im ZLP ausgeweitet und gemeinsam mit dem Forschungs- und Industrienetzwerk genutzt. Thematisch werden insbesondere KI-gestützte Montage und Integration, mobile Robotik sowie eine hochgradig vernetzte Produktion von der Investition profitieren. Zus?tzlich zur technologischen Infrastruktur werden R?umlichkeiten zur agilen Zusammenarbeit und Kommunikation entstehen. Weiterhin steht eine F?rdersumme von 30 Millionen Euro für die F?rderung von gemeinsamen Forschungsvorhaben zusammen mit Industrieunternehmen zur Verfügung. Dies soll dem KI-Produktionsnetzwerk helfen, eine schnelle Umsetzung von Themen der Spitzenforschung in die industrielle Praxis zu erm?glichen. Erste konkrete Projekte werden bereits Anfang 2021 starten. Dazu soll die gemeinsam betriebene Forschungsinfrastruktur einen essentiellen Beitrag liefern, da die Forschungsanlagen einen industriellen Komplexit?tsgrad abbilden k?nnen und gleichzeitig die Datenstr?me wettbewerbsfrei von verschiedenen Unternehmen genutzt werden k?nnen. Das KI-Produktionsnetzwerk wird durch weitere gemeinsame Aktivit?ten mit regionalen Partnern wie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg, der Industrie- und Handelskammer Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben, dem Verband der Bayerischen 新万博体育下载_万博体育app【投注官网】l- und Elektro-Industrie, dem Cluster Mechatronik & Automation ?Management gGmbH, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sowie Composites United e.V. erg?nzt. Von der Stadt Augsburg wurde zu diesem Zweck eine KI-Steuerungsgruppe initiiert, welche die Bedarfe der regionalen Industrieunternehmen koordiniert.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Fraunhofer-Institut für Gie?erei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV
Forschung und Wissenstransfer für die Unternehmen vor Ort
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